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09.06.–15.06.

Eine Gruppe Vermittler*innen übernimmt die Rolle von Difficultators (eng. difficult, schwierig). Basierend auf ihren vielseitigen Hintergründen und Herangehensweisen, zeigen sie komplexe Zusammenhänge auf und schaffen mit Fokus-Touren und Workshops alternative Zugänge zur Ausstellung.

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Anja Söyünmez

Anja Söyünmez ist eine multidisziplinäre Wissenschaftlerin und Kunstproduzentin, mit eigener künstlerischer Praxis. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen akademischer Forschung und kultureller Produktion, mit einem Fokus auf postkoloniale und dekoloniale Perspektiven, Territorialität und Affekte.

Arootin Mirzakhani

Arootin Mirzakhani, auch miss certainly, lebt und arbeitet mit Kunst als Denksystem, um hegemoniale Strukturen im Zusammenkommen erfahrbar zu machen. Die Auseinandersetzung mit eigener (Un-)Freiheit sowie menschlichen Beziehungen in ihrem gesellschaftlichen, kulturellen und kollektiven Kontext spielt in dieser Praxis eine tragende Rolle. Komplexe Zusammenhänge zwischen dem Blick (gaze), Emotionen, kultureller Hegemonie, sozialer Macht und Fiktion sind zentrale Elemente, die performativ durch verschiedene Formen erforscht werden.

Duc Vu Manh

Duc Vu Manh lebt und arbeitet in Berlin. Als viet-deutscher Kunstvermittler und Kreativschaffender orientiert er sich an notwendigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, Solidarität sowie Selbstbestimmung. Er betrachtet die Neugier an Kunst als Grundlage für Begegnungen: Sie ermöglicht das Erzählen von Geschichten, mit Blick auf Gemeinschaft, Ermächtigung und die Anerkennung vielfältiger Perspektiven.

Jannina Brosowsky

Jannina Brosowsky ist Theatermacher*in und Künstler*in. In Janninas Arbeiten liegt der Fokus auf der Erweiterung von Zugängen zur kulturellen Teilhabe, dem Abbau von Barrieren und der Förderung von neuen Ästhetiken. Janninas Produktionen wurden unter anderem auf dem 19. Weltkongress für Kinder- und Jugendtheater in Kapstadt, Südafrika, und im Rahmenprogramm der Special Olympics World Games 2023 in Berlin gezeigt.

Niusha Ramzani

Niusha Ramzani ist Kulturarbeiter*in und Kunstvermittler*in. Mit einem ausgeprägten Interesse an Archiven, der Unmöglichkeit der Übersetzung und neuen Formen kollektiven Handelns, überschneidet sich Niushas Arbeit häufig mit öffentlichen Räumen und kulinarischen Praktiken. Niusha lebt in Berlin, ohne den Wunsch, bald umzuziehen, und stellt sich eine Welt vor, die von niemandem regiert wird.

Sarah Steiner

Sarah Steiner ist Künstlerin. Neugierig auf die Poesie des Vergänglichen, des Unvollendeten und des vermeintlich Fehlerhaften, erforscht sie in ihrer künstlerischen Praxis Konzepte von Leere und Stille, von Beziehungen, Sprache und Intimität, von Körper, Raum und Zeit und geht der Frage nach, wo das Selbst endet und das Andere beginnt. Dabei folgt sie Schatten und Echos, spürt dem Dazwischen nach und sucht durch bewusstes Verlangsamen nach Erfahrungen mit allen Sinnen.

Thesea Rigou

Thesea Rigou ist zypriotische interdisziplinäre Künstler*in, Pädagog*in und Gärtner*in mit Sitz in Berlin. Theseas künstlerische Praxis behandelt sozio-ökologische Themen und umfasst Installationen, Performances und Druckgrafik durch eine Kombination von theoretischer Auseinandersetzung und experimenteller Materialforschung. Als Kunstvermittler*in schafft Thesea sichere Räume für kritischen Dialog und politisches Engagement und bringt Erfahrungen aus kollaborativen und selbstorganisierten Projekten ein.

Zoncy Heavenly

Zoncy Heavenly, *1987 in Kawthaung, Burma. Orte der Zugehörigkeit: Berlin. Verbundenheit: Diverze Youth Art Platform, Association for Myanmar Contemporary Arts (AMCA).

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+49 30 243 459 54
tours@berlinbiennale.de